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Lukas H.

Veranlagungs-Stelle

Alter: 21

Dienststelle: Finanzamt Wiedenbrück

Aufgabe:

Hobbys: Sport, Unternehmungen mit Freunden

INTERVIEW

Haben Sie sich die Teilnahme an der Kampagne vorher so vorgestellt?

Nein, aber ich wollte schon immer mal ein professionelles Fotoshooting machen. Vom Fotoshooting für das Plakatmotiv hatte ich zunächst ganz andere Vorstellungen: Man macht sich zu Hause fertig, geht dann zum Shooting ins Studio und wird direkt abgelichtet. In der Einladungs-Mail wurde ich dann aber aufgeklärt: zum Beispiel darüber, dass wir bestimmte Farben tragen sollten und eine Visagistin vor Ort sein wird, die sich um unser Aussehen kümmert.

 

Sind Sie selbst darauf gekommen, sich zu bewerben?

Ja, das war meine Idee. Ich habe mich gemeinsam mit einer Kollegin beworben, die ist aber nun nicht dabei.

 

Interview mit Herrn Hilpert

Sie sind seit 2017 fertig mit der Ausbildung und nun im Finanzamt Wiedenbrück. Was machen Sie dort? Und wie soll es weitergehen?

Ich arbeite in der Veranlagung. Bin also unter anderem für die Veranlagung von Unternehmen zuständig. Ich überlege noch, ob ich irgendwann mit einem Jura-Studium anfange. Aber aktuell fühle ich mich, dort wo ich bin, sehr wohl. Ich mache noch einiges nebenbei zum Beispiel „Schule und Steuern“. Das Projekt bietet mir die Möglichkeit, auch mal rauszukommen. Ich fahre dann zu den Schulen und erkläre im Rahmen einer Unterrichtsstunde, was Steuern sind und wie die Einnahmen verwendet werden.

 

Und die Gedanken zum Jura-Studium sind schon konkret?

Nein, noch nicht. Ich möchte eigentlich gerne in der Finanzverwaltung bleiben, aber auch eine Karriere-Stufe höher steigen. Aber es gibt ja seit Neuesten das Masterstudium innerhalb der Finanzverwaltung. Das könnte ich mir auch sehr gut vorstellen. Dafür muss ich allerdings noch ein paar Jahre Berufserfahrung sammeln.

 

Hatten Sie schon feste Vorstellungen vom Job in der Finanzverwaltung, als Sie hier angefangen haben?

Ich wurde auf einer Berufsmesse auf die Finanzverwaltung angesprochen. Wobei ich sagen muss, dass meine ersten Assoziationen nicht unbedingt positiv waren. Wenn man Finanzamt hört, verbindet man halt nicht so viel Gutes damit. Ehrlicherweise muss ich auch sagen, dass 1000,- Euro Ausbildungsvergütung ein sehr starkes Argument für die Finanzverwaltung waren. Ich habe mich letztlich beworben und finde es hier sehr angenehm. Denn mittlerweile weiß ich auch die Vorteile zu schätzen, zum Beispiel das selbständige, eigenverantwortliche Arbeiten.

Lukas H.