Bild Askin

Askin G.

Lohnsteueraußenprüfer

Alter: 30

Dienststelle: Finanzamt Iserlohn

Aufgabe:

Hobbys: Fußball, Body Building, Städtereisen, Lesen

INTERVIEW

Was waren bisher die interessantesten Stellen/Stationen in der Verwaltung, in denen Sie gearbeitet haben?

„Die interessanteste Stelle, in der ich gearbeitet habe, ist die Stelle, in der ich mich gerade befinde: die Lohnsteueraußenprüfung, also die Steuer, die Firmen für ihre Beschäftigten abführen müssen.

Man ist sehr eigenständig unterwegs und hat täglich mit den verschiedensten Menschen zu tun. Das Lohnsteuer-Thema ist sehr umfangreich, so dass man ständig mit neuen und vorher noch nicht bekannten Sachverhalten konfrontiert wird.“

 

Auch wenn Sie mit Ihrem derzeitigen Job hochzufrieden sind: Können Sie sich trotzdem vorstellen, irgendwann auch in einen komplett anderen Bereich der Finanzverwaltung zu wechseln?

„In ein paar Jahren kann ich mir gut vorstellen den Aufstieg in den gehobenen Dienst, vielleicht sogar den prüfungserleichterten Aufstieg, zu machen. Als Stelle könnte ich mir die Zentrale Außenprüfung Lohnsteuer, oder auch die Betriebsprüfung gut vorstellen. Man hat ja so viele Möglichkeiten. Die Straf- und Bußgeldsachenstelle würde ich auch nicht ausschließen, aber bis dahin ist das ja noch ein langer Weg.“

 

Was mögen Sie am meisten an Ihrem Job? Askin G. im Interviw

„An meinem Job mag ich es am meisten, dass die Arbeitszeiten sehr familiengerecht sind. Außerdem kann ich sämtliche Prüfungen, die ich durchführen muss, eigenständig organisieren.

 

Was hat Ihnen an Ihrer Ausbildungszeit am meisten gefallen und was nicht?

„Die Ausbildungszeit hat mir sehr gut gefallen. Obwohl der Unterrichtsinhalt sehr anspruchsvoll war, hatten wir die Möglichkeit, die im Unterricht durchgenommenen Themen nachzuarbeiten. Die Dozenten waren bis spät nachmittags noch zu erreichen, falls wir Fragen hatten. Man hat nette Kolleginnen/Kollegen kennengelernt und hatte auch genug Freizeit, um etwas zu unternehmen“

 

Was zeichnet die Finanzverwaltung insgesamt als guten Arbeitgeber aus?

Auf jeden Fall die Flexibilität. Als meine Frau und ich unser erstes Kind bekommen haben, habe ich auch zwei Monate Elternzeit genommen. Den ersten Monat habe ich genommen, um meine Frau zu unterstützen. Und den zweiten Monat habe ich genommen, als die Kleine 10 Monate alt war, damit ich auch mitbekomme, wie sie sich mit einem knappen Jahr verhält. Meine Kollegen haben sich auch für mich gefreut.

 

Was sagen Freunde und Familie zu Askin Günal als Kampagnen-Model? Und wie fühlen Sie sich in der Rolle?

„Die haben sich gefreut. Die meinten, demnächst sehen wir dich vielleicht auf Plakaten und dann machen wir auch ein Selfie (lacht).

Ich war bereits an mehreren Ausbildungsbörsen anwesend und musste leider feststellen, dass sich immer weniger junge Menschen beim Finanzamt bewerben. Durch meine Teilnahme an der Kampagne versuche ich, mehr junge Leute für unseren Beruf zu begeistern.

Mich macht es stolz ein Teil der Kampagne zu sein und ich kann mich sehr gut mit den Botschaften identifizieren.

Askin G. mit seinem Kind