Portrait Kim

Kim W.

Betriebsprüfungsstelle

Alter: 27

Dienststelle: Finanzamt Bergheim

Aufgabe: Betriebsprüfungen durchführen

Hobbys: Yoga, Reiten, Jumping Fitness, Joggen

Auf Ihrem Kampagnenplakat fordern Sie die Bürger dazu auf, Verbesserungsvorschläge zur Steigerung der Bürgerfreundlichkeit einzureichen. Wo empfinden Sie Bürgernähe in der Finanzverwaltung und in welchen Punkten könnten wir uns aus Ihrer Sicht verbessern?

Generell ist es wichtig, den Bürgern genau zuzuhören und die Umstände des Einzelfalls zu berücksichtigen. Man sollte sich zunächst einen guten Gesamteindruck verschaffen und anschließend eine Lösung finden. Die Bürger sollten wissen, dass man ein offenes Ohr hat. Letztendlich handeln wir im Wohl der Allgemeinheit und versuchen dabei die Steuergesetze umzusetzen. Wir (als Finanzbeamte) möchten den Menschen nicht ihr Geld wegnehmen. Wir versuchen immer, die Steuern gleichmäßig festzusetzen. Vielen Menschen ist nicht immer bewusst, wie gut die Infrastruktur und das Bildungssystem in Deutschland sind und dass das nur durch Steuereinnahmen bzw. deren gleichmäßige Festsetzung möglich ist.

Es wäre sinnvoll den Bürgerinnen und Bürgern zu erläutern, dass die Finanzverwaltung dafür sorgt, dass es ihnen allen gut geht und wir unsere Infrastruktur oder unser Bildungssystem zu schätzen wissen.

 

Was mögen Sie am meisten an Ihrem Job als Betriebsprüferin?

Ich finde es super spannend, die unterschiedlichsten Einblicke in die Unternehmen zu bekommen. Dabei geht der Blick oft über die steuerlichen Aspekte hinaus, man lernt die Unternehmensabläufe kennen und alles, was sich darum herum abspielt.

 

Wie ist ihr Kontakt in der Außenprüfung mit den Bürgern?

Mein Kontakt mit den Bürgern ist sehr direkt. Ich bekomme die meisten Unterlagen vorgelegt und muss diese dann im Rahmen meiner Prüfung bearbeiten. Dabei sitze ich auch öfters mal im Unternehmen oder bei dem zuständigen Steuerberater. Ich erhalte meistens einen sehr detaillierten Einblick in das jeweilige Unternehmen und somit zum Teil auch einen Einblick in die Privatsphäre, weil sich nicht immer alles trennen lässt. Im Prüfungsgeschäft bin ich aber vor allem im stetigen Kontakt mit den Steuerberatern. Das gibt einem nochmal einen anderen Blickwinkel in die gesamte Prüfung bzw. in das Unternehmen.

 

Was zeichnet die Finanzverwaltung aus Ihrer Sicht als guten Arbeitgeber aus?

Die Finanzverwaltung unterstützt die sozialen Komponenten eines jeden Arbeitnehmers. Zum Beispiel durch Maßnahmen der Gleichstellung oder Familienförderung. Aber auch wenn man Karriere machen möchte, werden die individuellen Bedürfnisse gehört und soweit es möglich ist umgesetzt.

 

Warum haben Sie sich für die Kampagne beworben?

Die Finanzverwaltung hat in den Augen der Bürger immer noch ein eher schlechtes Image. Um von diesem „Image“ wegzuleiten, finde ich es persönlich wichtig, den Menschen ein anderes Bild zu vermitteln. Die Leute sollen wissen, dass auch wir nur Menschen sind, die keine bösen Absichten verfolgen und hilfsbereit sind. Die Finanzverwaltung ist auch wesentlich „jünger“ geworden und versucht immer mehr im Wandel der Modernisierung und Digitalisierung mitzuhalten.

 

Wie haben Freunde und Familie auf Ihre Teilnahme an der Kampagne reagiert?

Meine Freunde und Familie haben mich unterstützt und mir zugesprochen.

 

Wie fanden Sie Ihr Fotoshooting?

Sehr professionell und harmonisch. Das Team und die Kollegen waren alle sehr hilfsbereit und engagiert. Man hat sich rundum wohl gefühlt. Angefangen vom Catering, der Maske bis hin zu den Fotos war alles gut organisiert.

 

Was machen Sie, wenn Sie nicht im Finanzamt sind?

Yoga, Reiten, Jumping Fitness und ich gehe gerne joggen.

Kim privat

 

 

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Fin

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