Portrait Ali

Ali E.

Veranlagungsstelle

Alter: 22

Dienststelle: Finanzamt Herne

Aufgabe: Bearbeitung von Steuererklärungen und Hauptjugendauszubildendenvertretung

Hobbys: Schwimmen und Laufen

Wir freuen uns über Ihre Teilnahme an der Kampagne. Was waren Ihre Beweggründe sich für die Kampagne zu bewerben?

Die Finanzverwaltung stellt jährlich über 1.000 junge Anwärterinnen und Anwärter ein. Dazu kommen landesweit noch Regierungsbeschäftige in vielen Arbeitsbereichen. Um weiterhin qualifizierte Bewerberinnen und Bewerber bzw. zukünftige Kolleginnen und Kollegen begrüßen zu können, muss sich das Image der Finanzverwaltung verbessern. Aus vielen Gesprächen mit Steuerbürgern im Rahmen meiner Tätigkeit als Bearbeiter in der Veranlagungsstelle stelle ich fast täglich fest, dass viele ein falsches Bild von uns haben. Uns beschreibt man sehr selten mit Begriffen, wie z.B. „vielfältig“, „bürgernah“ oder gar „jung“. Ich habe mich für die Kampagne beworben, um meinen Beitrag dazu zu leisten, dass unsere Verwaltung jünger und qualifizierter wahrgenommen wird. 

 

Wie haben Freunde und Familie auf Ihre Teilnahme bei der Kampagne reagiert?

Mit großer Vorfreude habe ich Familie und Freunden von dem heutigen Shooting erzählt. Erfreut war ich auch über die schönen Reaktionen, die mir entgegengebracht wurden. „Ich bin stolz auf dich“ oder „ich finde es schön, dass du dich für deinen Arbeitgeber einsetzt“ habe ich sehr häufig gehört. Insbesondere, weil ich dadurch beweisen kann, dass man trotz eines Migrationshintergrundes im öffentlichen Dienst „angekommen“ ist.

 

Wie war das Fotoshooting für Sie? Haben Sie bereits Erfahrungen?

Im Großen und Ganzen sehr gelungen. Als „Unerfahrener“ vor der Kamera, war ich zunächst sehr nervös, habe mich aber sehr auf das Shooting gefreut. Das Team, sowohl das Team der Finanzverwaltung, als auch das Team des Fotografen, sind sehr kompetent und hilfsbereit. Ein erfolgreiches und spaßiges Shooting war demnach garantiert.

 

Was erwarten Sie von der Kampagne?

Den Bürgerinnen und Bürgern ein besseres Bild der Verwaltung zu vermitteln. Insbesondere hoffe ich auch, dass sich dadurch unsere Bewerberzahlen (in jeder Laufbahngruppe) verbessern.

 

Sie setzen sich stark für die Jugend ein. Was empfehlen Sie jungen Leuten, wieso sich eine Karriere bei der Finanzverwaltung lohnt?

Tatsächlich beantworte ich diese Frage im Privatleben sehr oft. Mein Freundeskreis besteht aus vielen Abiturienten/innen, Studenten/innen und Berufstätigen. An dieser Stelle wird natürlich oft über die verschiedenen Berufe gesprochen und man vergleicht sich auch ganz gerne. Hier komme ich dann ins Spiel. Im Vergleich zur freien Wirtschaft, bieten wir bei einem Realschulabschluss eine zweijährige, qualifizierte Ausbildung an, in der man ab dem ersten Tag gut besoldet und sogar verbeamtet wird. Für Abiturienten gilt Ähnliches. Der Trend bei vielen geht dahin, nach dem Abi „erst mal zu studieren, um dann mal zu gucken“. Das endet manchmal in zwei oder drei verschwendeten Semestern für verschiedene Studiengänge, die den meisten im Endeffekt dann doch zu Allgemein sind. Wir bieten ein qualifiziertes, duales Studium mit guter Besoldung an. Um Stundenpläne müssen sich die Studierenden nicht kümmern. Das bestandene Studium bietet im Anschluss einen sicheren Job, mit guten Zukunftsperspektiven. Dazu kommen natürlich noch die vielen verschiedenen Tätigkeiten, die man ausüben kann. Innen- oder Außendienst, Steuerrecht oder Personalaufgaben, Image- und Öffentlichkeitsarbeit. Für jeden ist also was dabei. Aus diesen Gründen lohnt sich die Karriere bei der Finanzverwaltung.

 

Was mögen Sie am meisten an Ihrem Job? Und wo sehen Sie Ihre Stärken sich einzubringen?

Zunächst gefällt mir die Vielfältigkeit. Durch die Tätigkeit als Mitglied der Hauptjugend- und Auszubildendenvertretung bin ich zu 50% freigestellt und somit nicht ausschließlich im Finanzamt tätig. Das bedeutet, ich beschäftige mich nicht nur mit dem Steuerrecht, sondern auch mit Angelegenheiten der Jugend der Finanzverwaltung. Das Schöne an meinen Job im Veranlagungsbereich ist, dass ich täglich mit neuen Aufgaben konfrontiert werde. Jeden Tag aufs Neue können neue Rechtsproblematiken auftreten, die eine langweilige Routine vermeiden.

 

Auf Ihrem Kampagnenplakat werden Sie als Problemlöser dargestellt. An welchen Stellen helfen Sie den Bürgern und wo erleben Sie Bürgerservice?

Bürgerservice erlebe ich persönlich, wenn die Steuerbürger im Finanzamt sind. Sobald der Steuerbürger den zuständigen Bearbeiter erreicht, erhält er in der Regel eine qualifizierte Hilfe für sein Anliegen. Im Punkt telefonische Erreichbarkeit können wir uns noch verbessern, um den Wünschen der Bürgerinnen und Bürger über die gewöhnlichen Sprechzeiten hinaus zur Verfügung zu stehen.  

 

Was hat Ihnen an Ihrer Ausbildungszeit am meisten gefallen?

Am meisten gefiel mir der Ablauf der Ausbildung. Im Block unterrichtet zu werden und im Block die Praxisphase zu erleben, ist ein sehr gutes System, um tatsächliche Lernerfolge beobachten zu können. Gut hat mir auch die Dauer der Ausbildung, sowie die Besoldung gefallen. Unterbringung und Verpflegung in der Landesfinanzschule Nordrhein-Westfalen sind ebenfalls zu empfehlen.

Ali privat

 

Feedback
Fin

Geben Sie uns Ihr Feedback

Und helfen Sie uns besser zu werden.

Wir wollen die Finanzverwaltung Nordrhein-Westfalen zu einer der bürgerfreundlichsten Deutschlands machen. Helfen Sie uns dabei! Teilen Sie uns Ihre Wünsche, Verbesserungsvorschläge und Anregungen mit.