Julian Portrait

Julian P.

Veranlagungsstelle

Alter: 22

Dienststelle: Finanzamt Bonn-Außenstadt

Aufgabe: Bearbeitung von Steuererklärungen

Hobbys: Fußball, Sport, Festivals

Sie haben Gesicht für die Finanzverwaltung NRW gezeigt und bei der aktuellen Kampagne mitgemacht. Wie fanden Sie Ihr Fotoshooting?

Zu Beginn wurden wir sehr freundlich empfangen und erstmal für das Shooting vorbereitet. Das Shooting an sich hat sehr viel Spaß gemacht, alle waren motiviert bei der Sache und haben mit Freude an den perfekten Fotos gefeilt. Wir haben viel gelacht und dabei hoffentlich gute Fotos geliefert.

 

Warum engagieren Sie sich für die Kampagne?

In meinem Freundeskreis heißt es seit ich beim Finanzamt arbeite: "Das Finanzamt ist ja gar nicht so langweilig und spießig wie man denkt, der Julian arbeitet ja da". Ich gehe sehr gerne zur Arbeit und zeige auch, dass sie mir Spaß macht. Diesen Eindruck würde ich gerne weitergeben.

Beim Shooting kann man den Spaß an der Arbeit gut rüberbringen und ich hoffe, mit den Fotos das „steife“ Finanzamtsimage bei einigen beseitigen zu können.

 

Wie haben Freunde und Familie reagiert?

Meine Eltern fanden die Idee klasse an der Kampagne teilzunehmen und sind gespannt auf die Fotos. Im Freundeskreis wurde das Ganze eher belächelt. Trotzdem fänden es alle super wenn ich tatsächlich ein Teil der Kampagne werden würde.

 

Mit dem Plakat, auf dem Sie vertreten sind, will die Finanzverwaltung Nordrhein-Westfalen zeigen, dass sie immer digitaler wird. Wie wichtig finden Sie, neben der Weiterentwicklung im digitalen Servicebereich, die Service- und Informationsstellen in den einzelnen Finanzämtern?

Ich denke, trotz der fortschreitenden Digitalisierung haben die Service- und Informationsstellen, besonders bei den älteren Bürgen, immer noch einen hohen Stellenwert. Durch die Digitalisierung wird vieles vereinfacht und Arbeitsabläufe optimiert, den persönlichen Kontakt halte ich jedoch immer noch für äußerst wichtig, damit die Bürger sehen das in der Finanzverwaltung auch nur Menschen arbeiten. Ich finde, dass wenn man ein Gesicht zu demjenigen hat mit dem man sich unterhält, wird das Gespräch direkt auf einer anderen Ebene geführt. Daher bin ich der Meinung, dass selbst bei einem vollautomatisierten Abgabeverfahren die Service- und Informationsstellen bestehen bleiben könnten.

 

Wie erleben Sie die Einstellung der Bürgerinnen und Bürger gegenüber der Finanzverwaltung?

Sehr unterschiedlich. Viele ältere Leute haben zwar das alte Bild von der Verwaltung im Kopf, sind aber dafür umso überraschter wenn man ihnen nett und zuvorkommend begegnet. In der jüngeren Generation ist die Finanzverwaltung teilweise gar kein Begriff oder eben auch die „eingestaubte“ Verwaltung. Sie kennen die Verwaltung gar nicht genau, haben aber aufgrund von vielen Vorurteilen kein gutes Bild von der Finanzverwaltung. Solange man den Leuten aber freundlich begegnet und versucht ihnen zu helfen, sind sie genauso freundlich zu einem.

 

Wie nehmen sie die Zusammenarbeit mit Ihren Kolleginnen und Kollegen wahr?

Sehr freundlich. Man kann sich mit jedem gut unterhalten aber auch dienstlich versucht jeder jedem zu helfen. Dieser Zusammenhalt macht auch das Arbeiten leichter.

 

Was mögen Sie am meisten an Ihrem Job?

Definitiv meine Kollegen. Die tägliche Zusammenarbeit kann so angenehmer gestaltet werden. Mittlerweile wird das Amt auch wieder „jünger“, da mehr junge Kolleginnen und Kollegen eingestellt werden, so dass man mit einigen Kollegen auch in der Freizeit was unternehmen kann.

 

Haben Sie sich die Arbeit in der Finanzverwaltung so vorgestellt, bevor Sie hier angefangen haben zu arbeiten?

Nicht wirklich. Mit damals 15 Jahren konnte ich mir noch nicht wirklich was darunter vorstellen, was mich erwartet. Ich habe auch nicht damit gerechnet, dass ich mich hier irgendwann so wohl fühlen würde.

 

Welche Stelle interessiert Sie gegebenenfalls in ein paar Jahren oder auch in naher Zukunft?

Nach dem Aufstieg in die Laufbahngruppe 2.1 (ehemals gehobener Dienst) sehe ich mich zunächst im Innendienst, wahrscheinlich erstmal im Veranlagungsbezirk. Die Rechtsbehelfsstelle finde ich perspektivisch als Ziel jedoch sehr interessant, da man sich in diesem Bereich sehr intensiv mit dem Steuerrecht und aktuellen Gerichtsurteilen auseinandersetzt. 

 

In welchen Bereichen der Finanzverwaltung sehen Sie Verbesserungspotential, damit die Finanzverwaltung attraktiver wird?

Im Bereich der Weiterbildung/ Aufstiegschancen. Auch wenn hier in den letzten Jahren einiges getan wurde, sehe ich hier immer noch Verbesserungspotenzial.

 

Was machen Sie, wenn Sie nicht im Finanzamt sind?

Meine Hobbys sind: Fußball spielen, Fitnessstudio, Freunde treffen und auf Festivals gehen.

Julian privat

 

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Fin

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