Portrait Abiera

Abiera V.

Veranlagungsstelle

Alter: 25

Dienststelle: Finanzamt Köln-Süd

Aufgabe: Bearbeitung von Steuererklärungen

Hobbys: Krafttraining, Tanzen, Reisen und die Fotografie

Wie fanden Sie Ihr Fotoshooting?

Sehr spannend. Ich finde es faszinierend, wie viele kleine Details hinter einem Plakat stecken. Das Fotoshooting war eine schöne Gelegenheit, Kollegen aus verschiedenen Stellen kennenzulernen und mit ihnen zusammen zu arbeiten. Zunächst war ich sehr angespannt, aber die Atmosphäre im Team und das Auftreten der netten Fotografen hatte mich im Laufe des Tages aufgelockert.

 

Warum haben Sie sich für die Kampagne beworben?

Ich bin sehr offen für Neues. Die Ausschreibung der Ausbildungs- und Imagekampagne (AIK) 4.0 hat mich sofort angesprochen. In den vergangenen Jahren habe ich oft im Bekannten- und Freundeskreis schon feststellen können, dass viele insgesamt ein eher negatives Bild vom Finanzamt haben. Die Finanzverwaltung bemüht sich, das Image zu verbessern und genau das will ich unterstützen. Im privaten Umfeld versuche ich die Vorurteile gegenüber Beamten zu entkräften und mache Sie auf die neue moderne Finanzverwaltung aufmerksam. Während meiner Dienstzeit werde ich oft von Steuerpflichtigen auf meinen sehr ungewöhnlichen Namen angesprochen – Dies nehme ich mit Humor auf und nutze es meist als einen kleinen Smalltalk, um so die angespannte Situation zwischen Bürger und dem Finanzamt zu brechen.

 

Können Sie sich noch an den Tag erinnern, an dem sie sich dazu entschieden haben, zur Finanzverwaltung zu gehen? Und warum haben Sie sich dazu entschieden?

Natürlich. Ich bereue es bis heute nicht, dass ich mich für das Finanzamt entschieden habe. Ich hatte mich bereits auf Berufsmessen u.a. intensiv über die vielfältigen Tätigkeiten beim Finanzamt informiert. Mir persönlich war es wichtig, einen sicheren und abwechslungsreichen Berufsweg zu gehen. Zu meinen Stärken zählen vor allem das Organisieren, Durchsetzungsvermögen und die Übernahmebereitschaft für Eigenverantwortung, welche ich bei meiner Arbeit im Finanzamt gut einbringen kann.

 

Was mögen Sie am meisten an Ihrem Job?

Die Eigenverantwortung. Ich bin selbst dafür verantwortlich, dass meine Aufgaben erledigt werden. So kann ich auch meine Arbeitszeit flexibel einteilen und nach arbeitsreichen Tagen auch mal früher Feierabend machen.

Ich kann frei entscheiden und managen. Dennoch bin ich nie alleine. Bei Fragen zu einzelnen Fällen gibt es immer eine Ansprechperson. Eine zweite Meinung eines hilfsbereiten Kollegen oder einer hilfsbereiten Kollegin ist immer gut.

 

Sie sind Ansprechperson für Praktika und Berufsfelderkundung. Mit welchen Fragen kommen junge Interessenten auf Sie zu? Wie sind Ihre Erfahrungen, wie es den Schülerinnen und Schülern bei ihrem ersten Blick hinter die Kulissen eines Finanzamtes ergeht?

Ich finde es wichtig, dass die Schülerinnen und Schüler mehrere Stellen im Finanzamt und verschiedene Kolleginnen und Kollegen kennenlernen, damit es nicht schnell monoton wird. Auch die Persönlichkeitsentwicklung spielt eine große Rolle. Die Praktikanten sind sehr jung und somit selbstverständlich sehr ruhig gegenüber einer Finanzbeamtin oder einem Finanzbeamten. Das hat sich aber in Laufe der Zeit gelegt. Daher wird darauf geachtet, dass fast jede Stelle im Haus mindestens einmal während der Praktikumsphase besucht wird. Ich habe festgestellt, dass die „Neulinge“ ziemlich überrascht darüber sind, dass die Finanzverwaltung so vielfältig ist. Obwohl die jungen Schülerinnen und Schüler keinerlei Berührungen mit dem Finanzamt hatten, stellen Sie sich meistens eine monotone Tätigkeit vor. Woher kommt die Einstellung? Um diese Sicht zu brechen, war es mir persönlich auch wichtig, an dem Projekt des Bereichs Öffentlichkeitsarbeit mitzuwirken.

 

Sie halten zudem Vorträge. In welchem Bereich und für welche Zielgruppe?

Ich gebe im Finanzamt einen Workshop zu „Heim- und Pflegekosten“ für unterschiedliche Gruppen. Meistens sind es „Neueinsteiger“, die gerade das duale Studium hinter sich gebracht haben. Ansonsten sind auch Kolleginnen und Kollegen dabei, die einfach das Wissen auffrischen möchten.

 

Wie nehmen sie die Zusammenarbeit mit ihren Kolleginnen und Kollegen wahr?

Sehr angenehm und hilfsbereit. Ich arbeite gerne im Team oder hole mir eine zweite Meinung. Ich wurde auf eigenem Wunsch nach Köln versetzt, sodass ich etwas Sorgen hatte, dort erstmal keinen Anschluss zu finden. Eine fremde Stadt, fremde Kollegen und ein fremdes Amt. Doch meine Angst war nicht berechtigt. Sodass ich heute die Stadt Köln ungern verlassen möchte, trotz der langen Fahrtzeit zu meiner Arbeit. :)

 

Welche Stelle interessiert Sie ggf. in ein paar Jahren oder auch in naher Zukunft?

Die Finanzverwaltung bietet verschiedene Angebote an. Gerne möchte ich im Außendienst tätig werden – insbesondere bei der Steuerfahndung. Das Steuerstrafrecht hat mich schon während meines dualen Studiums sehr interessiert. Auch die Dozententätigkeit in Wuppertal, an der Landesfinanzschule, kann ich mir gut vorstellen. Und genau das ist das Schöne an der Finanzverwaltung – Man ist nicht zwangsläufig an eine Stelle gebunden.

Mal sehen wohin mich das Schicksal bringt. :)

 

Was bedeutet für Sie Bürgerservice in der Finanzverwaltung?

Es ist von Bedeutung, dass die Finanzverwaltung auch zusammen mit den Bürgern arbeitet. Sei es die Verwendung einer bürgerfreundlichen Sprache oder die Hilfsbereitschaft gegenüber den Bürgern. Ich habe oft erlebt, wie positiv überrascht und dankbar die Bürger sind, sobald ich ihnen hilfsbereit und freundlich gegenüberstehe. Allein, dass man jemanden zurückruft, reicht aus die Beziehung zwischen Finanzbeamten und Steuerpflichtige zu verbessern. Es sind die Kleinigkeiten, die zählen und eine große Auswirkung haben.

 

Was sind Ihre Hobbys?

Meine Hobbys sind Krafttraining, Tanzen, Reisen und die Fotografie.

Abiera privat

 

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