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Sophia B.

Veranlagungs-Stelle

Alter: 21

Dienststelle: Finanzamt Hamm

Aufgabe: Veranlagung

Hobbys: Handball, Tanzen in der Funkengarde

INTERVIEW

Interview mit Frau BußmannWarum haben Sie sich bei der Kampagne beworben?

„Weil viele von meinen Freunden manchmal gar nicht verstehen, was Finanzamt letztlich bedeutet. Dann kommt irgendwann mal die erste Steuererklärung und dann heißt es: Dein Beruf ist ja doch ganz schön komplex und das hätten wir gar nicht gedacht. Da werden sonst immer nur Witze drübergemacht. Meistens denken die Leute auch, im Finanzamt arbeiten nur alte Leute.

 

Trotz dieses Images haben Sie sich für die Finanzverwaltung entschieden. Was macht diesen Job denn attraktiv?

 „Dass auf meinem Berufsweg alles möglich ist. Ich mache zum Beispiel nach der Arbeit noch mein Fachabitur nach. Ich kann morgens anfangen zu arbeiten wann ich möchte - innerhalb der Gleitzeit bis 08:30 Uhr. Ich könnte mich auch für eine Teilzeitstelle entscheiden. Man ist einfach total flexibel.

 

Was mögen Sie an Ihrer Arbeit ganz besonders?

„Eigentlich, dass wir den Leuten helfen können. Wir haben bei uns in der Zuständigkeit viele Rentner, die immer total dankbar sind, wenn man ihnen weiterhilft. Und im Veranlagungsbezirk hat man halt alles. Man ist auf nichts spezialisiert. Dabei wird man häufig vor Herausforderungen gestellt, die es zu bewältigen gilt und deren Schwierigkeiten zuvor nicht erkennbar waren.

Hierbei stehen einem hilfsbereite Kollegen und Kolleginnen stets zur Seite, wobei besonders die Erfahrung der älteren Kollegen wertvoll ist.“

 

Und was machen Sie gerne in Ihrer Freizeit?

In meiner Freizeit spiele ich Handball in einem Verein. Nebenbei tanze ich in der Zeit von September bis März in einer Funkengarde um in meinem Wohnort an Karneval aufzutreten.

 

Was hat Ihnen an Ihrer Ausbildungszeit am meisten gefallen und was nicht?

„In Haan war ich erst 16 Jahre alt. Damals war es schon schwierig, von zu Hause weg zu sein. Aber dafür war ich auf einem Doppelzimmer untergebracht und das hat das Heimweh wieder wettgemacht. So war es einfacher, Freunde zu finden. Dann war es auch gar nicht so schlimm, die Woche über von zu Hause weg zu sein.“

 

In welcher Stelle (oder auch Behörde) sehen Sie sich in ein paar Jahren?

„Ich hoffe, dass ich ins Bürgerbüro komme. Das bedeutet, die erste Anlaufstelle für die Leute zu sein, wo ich einfach mehr helfen kann. Vielleicht kann ich auch in ein paar Jahren den Aufstieg in den gehobenen Dienst angehen.“

 

Wie haben Freunde und Familie reagiert, als sie erfahren haben, dass Sie bei der Imagekampagne mitmachen wollen?

„Eigentlich sagten alle: Bewirb dich -  auch Arbeitskollegen waren dafür. Und als ich tatsächlich genommen wurde, haben sich natürlich alle gefreut und gemeint: Das ist cool.

 

Waren Sie aufgeregt vor Ihrem Fotoshooting?

„Ich war vorher sehr aufgeregt, denn ich hatte es mir nicht so locker vorgestellt. Das Shooting an sich fand ich echt cool.“

Sophia B.